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AKTUELLES

 Kieler Kanu-Klub: Preisübergabe
Kiel, 26. Oktober 2011

Dass Gemeinschaft stark macht, haben die Mitglieder des Kieler Kanu-Klubs von 1921 e.V. eindrucksvoll gezeigt. Sie belegten beim bundesweiten Wettbewerb "Aral und dein Verein" einen von zehn ersten Plätzen.

Heute überreichte Rainer Kraus, Leiter des Aral Tankstellengeschäfts, an der Aral Tankstelle in Kiel am Schwedendamm einen Scheck in Höhe von 22.500 Euro. An dem Wettbewerb konnten Vereine, die Projekte oder Konzepte für generationsübergreifendes und lebenslanges Sporttreiben anbieten, teilnehmen. "Soziales Miteinander ist für uns Kanuten selbstverständlich. Denn wer im selben Boot sitzt, muss in dieselbe Richtung paddeln, um vorwärts zu kommen. Durch die Förderung von Aral können wir unsere Projektarbeit ab sofort noch wirkungsvoller gestalten", erklärt Uta Prezewowsky, erste Vorsitzende des Kieler Kanu-Klubs.

Preisübergabe an den Kieler Kanu-Klub e.V.
Scheckübergabe an den Kieler Kanu-Klub von 1921 e.V.
(von links nach rechts)
Ralf Hegedüs, Leiter des Amtes für Sportförderung Kiel
Dr. Ekkehard Wienholtz, Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein
Günter Schöning, Präsident des Landes-Kanu-Verbandes und Vereinsmitglied
Cathy Kietzer, Stadtpräsidentin
Rainer Kraus, Leiter des Aral Tankstellengeschäftes
Normen Mohr, Geschäftsführer der Aral Tankstelle am Schwedendamm
Bernd Heinemann, Mitglied des Landtags
Daniela Mohr, Tankstellen-Pächterin
Uta Prezewowsky, 1. Vorsitzende des Kieler Kanu-Klubs
(Foto: Aral AG)


Die Jury lobte vor allem die Vielfalt der generationsübergreifenden Sportangebote des Kanu-Klubs. Neben hochrangigen Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) wählte auch der ehemalige Weltklasseskifahrer Christian Neureuther die Sieger aus. "Was der Kieler Kanu-Klub in puncto generationsübergreifendes Sporttreiben auf die Beine stellt, ist einfach klasse. Herzlichen Glückwunsch - die Auszeichnung haben Sie sich redlich verdient!", unterstreicht der dreifache Olympiateilnehmer.

Dank der Prämie können die Mitglieder des Kieler Kanu-Klubs auch weiterhin ehrgeizige Ziele verfolgen. Der Verein will das Preisgeld für die Anschaffung neuer Boote und für generationenübergreifende Aktivitäten auf dem Wasser sowie für die Umgestaltung des Vereinsgebäudes für Jung und Alt nutzen.

Die Kampagne "Aral und dein Verein" wurde im April 2011 ins Leben gerufen. Herzstück ist ein bundesweiter Wettbewerb, den die blau-weiße Tankstellenmarke gemeinsam mit dem DOSB initiiert hat. Ziel ist es, den Vereinssport in Deutschland und das Miteinander von Alt und Jung zu stärken. Aral stellt dafür insgesamt 225.000 Euro bereit. "Soziales Miteinander und gute Nachbarschaft sind uns sehr wichtig. Schließlich liegen Aral Tankstellen meist genau dort, wo Menschen zusammenleben. Hier in Kiel ist dies nicht anders. Mit der Förderung herausragender generationsübergreifender Vereinssportprojekte wollen wir einen Beitrag leisten, um Menschen mobil und die Gesellschaft intakt zu halten", erläutert Rainer Kraus.

Weitere Informationen zu den Zielen und Hintergründen des Wettbewerbs sowie zu den siegreichen Vereinen
 Pfeil> www.aral.de/deinverein

 Schleuse Kasenort: Durchfahrt wieder möglich
Die Einschränkungen durch die Bauarbeiten an der Schleuse Kasenort bestehen nicht mehr, die Baugerüste wurden entfernt. Kanuten können bei Tidenniedrigwasser wieder durch die offenen Schleusentore auf die Stör oder von der Stör in die Wilster Au paddeln.

 Gesucht: Ein-, Aussatz- und Raststellen mit Geo-Koordinaten
Das Zentrum für Geoinformation (ZfG) beabsichtigt ein WebGIS (Geo-Informationssystem) für den Landessportverband Schleswig-Holstein e.V. aufzubauen.

Gesucht werden dazu Ein- und Ausstiegsstellen für Kanufahrer und Sehenswürdigkeiten für einen Zwischenstopp als Points Of Interest mit Geo-Koordinaten und einer kurzen Beschreibung. Wer mit seinem GPS-Gerät Daten gesammelt hat und diese zur Verfügung stellen möchte kann mit dem

Ressortleiter Medien
Martin Ölscher
medien@kanu-sh.de

Kontakt aufnehmen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

 Treene: Baumaßnahmen zwischen Pastorat Treia bis Holm/Goosholz abgeschlossen
Die Baumaßnahmen in der Treene ab dem Pastorat Treia bis Holm/Goosholz sind abgeschlossen. Das Wehr am Pastorat in Treia wurde zu einer Sohlgleite umgebaut. Am rechten Flussufer wurde ein Borstenpass gebaut, der zugleich Wassertieren die Wanderung flussaufwärts und Kanufahrern die Durchfahrt flussabwärts ermöglicht.

Treene: Borstenpass in Treia
Treene: Borstenpass in Treia
(Foto: Michael Dundalski)


 Pfeil> Wikipedia: Kanu-Fisch-Pass

 Fernsehtipp: Entdeckerlust! Mit Paddel und Pedale...
Am 07. August 2010 sendete das NDR Fernsehen (N3) einen Beitrag "Entdeckerlust!: Mit Paddel und Pedale..."

Mit einem NDR-Fernsehteam auf der Wilster Au...
Mit einem NDR-Fernsehteam auf der Wilster Au...
(Foto: Ole Holstein)


In dem 90-minütigen Beitrag berichtet Karin Henningsen von ihren Touren mit Kajak und Fahrrad durch Schleswig-Holstein. Dazu gehört eine Seekajaktour im Wattenmeer, eine Kajaktour auf der Schlei, eine Kanutour auf der Treene, eine Kajaktour auf der Wilster Au und der Stör und eine Stadtrundfahrt im Kanu durch Lübeck.

Im Fotoalbum der Itzehoer Wasser-Wanderer e.V. gibt es ein "Making Of..." von dem Drehtag auf der Wilster Au und der Stör.

Die Sendung gibt es in der NDR Mediathek
http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=entdeckerlust176

 50 Jahre Kanuabteilung des TSV Klausdorf
Am 1. Januar 1960 haben knapp zwei Hände voll Paddelbegeisterte, überwiegend Klausdorfer, sich zusammengefunden und die Kanuabteilung aus dem Boden gestampft. Ein Bootshaus gab es nicht - das heutige Klubgelände war ein Acker, an dessen Nutzung damals niemand zu denken wagte. Im Prinzip begann bei es wie bei Computermann Bill Gates, dem heute reichsten Mann der Welt, mit einer "Garage": Der erste Bootsschuppen nebst einer kleinen Messe für den geselligen Teil des Paddelns entstand in der Dorfstraße in Klausdorf.

Kajaks der Kanuabteilung des TSV Klausdorf e.V.
Kanuten der Kanuabteilung des TSV Klausdorf e.V.

Mit einer gehörigen Portion Engagement ist in den vergangenen 50 Jahren eine Kanuabteilung entstanden, die mit rund 170 Mitgliedern zu den größten Kanugruppen Schleswig-Holsteins gehört. Heute sind die Klausdorfer Kanuten zwar nicht "steinreich" wie Bill Gates, sind aber einer der bekanntesten Kanuklubs des Landes zwischen den Meeren.

Die Kanuabteilung steckt seit fünf Jahrzehnten voller Leben. Zu den Aushängeschildern gehört sicher der Olympiasieger Thomas Reineck, der in Klausdorf das Paddeln erlernte. In den 1960er Jahren machte aber ein ehemaliger Klausdorfer Hühnerstall Furore. Auf dem Hof von Christian Schnack entstehen unzählige, selbstgebaute Klausdorfer Eskis - natürlich oben rot und unten weiß. Zu Zeiten, in denen der Geldbeutel schmal war, konnten so gerade viele Jugendliche mit kostengünstigen Booten versorgt werden. 1971 geht ein Traum in Erfüllung: Direkt an der Schwentine unweit des Dorfplatzes kann von der Gemeinde das heutige Kanugelände angepachtet werden. Schnell wird ein Bootshaus errichtet. Kurz danach folgt das Klubhaus.

Heute wie damals herrscht reges Treiben bei den Kanuten, die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben: Die Rennsportgruppe misst sich auf verschiedenen Regatten auch mit der bundesdeutschen Spitze, während die Breitensportler im Seekajak auf Nord- und Ostsee, aber auch auf Flüssen und Seen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern unterwegs sind. In der Jugendgruppe finden die Jüngsten ihren Platz. Die Anfängergruppe bietet für Jung und Alt die Gelegenheit, das Paddeln gemeinsam von der Pike auf zu lernen.

Weitere Informationen über die Kanuabteilung unter www.kanuklausdorf.de

 Diavortrag "Race around Australia" von Freya Hoffmeister
Eine 332 Tage dauernde Kajak-Reise entlang einer der einsamsten Küsten dieser Welt - garniert mit Haien, Krokodilen und giftigen Seeschlangen, solo und ohne Unterstützung: Freya Hoffmeister aus Husum (45) schaffte es, was vor ihr nur ein Mann mit Begleit-Team geschafft hatte - vor 27 Jahren.

Freya Hoffmeister
Geschafft: Freya Hoffmeister hat in ihrem Kajak in Rekordzeit Australien umrundet

Durchschnittlich war sie 11 Stunden täglich auf See und legte eine Distanz von fast 60 Kilometern zurück.

Die Extremsportlerin überquerte die 576 Kilometer des Golfs von Carpentaria in nur 8 Tagen und schlief dabei in ihrem kleinen Boot auf hoher See.

Sie paddelte an jeweils drei 180 Kilometer langen Kliffs entlang, über Nacht, mit keinerlei Landemöglichkeit.

Ein Hai biss sich am Heck ihres Kajaks einen Zahn aus und hinterließ ein großes Loch, aber das Ziel entschwand ihr niemals aus dem Blickfeld: Einmal Australien zu umrunden, einen ganzen Kontinent.

Zwei "kleinere" Inseln dienten ihr zuvor als "Aufwärmtraining": Island und Neuseeland-Süd, welche sie beide in Rekordzeit umrundete.

Vortragstermine und weitere Informationenen auf Freyas Website

 Pfeil> www.qajaqunderground.com

 Befahrungsverbot für den Breitenburger Kanal aufgehoben
Die am 22.09.2009 veröffentlichte Kreisverordnung über die Regelung des Gemeingebrauchs und des Fahrens mit Wasserfahrzeugen auf dem Breitenburger Kanal und dem Lägerdorfer Moorkanal (Bekanntmachung Nr. 100/2009) wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

 Pfeil> Bekanntmachung 11/2010 des Kreises Steinburg

 Breitensportpreis 2009 - Erfolg für drei Kanuvereine!
Der Landessportverband Schleswig-Holstein e.V. hatte zusammen mit seinem Partner Gmünder Ersatzkasse die schleswig-holsteinischen Sportvereine zur Teilnahme am Breitensportpreis 2009 aufgerufen. In diesem Jahr stand der Breitensportpreis unter dem Motto "Unser Verein bewegt Familien". 26 Wettbewerbsbeiträge wurden eingereicht. 10 Vereine wurden zur Preisverleihung am 24. November 2009 im Kieler "Haus des Sports" eingeladen, darunter drei Kanuvereine: der Kanu-Club Geesthacht e.V., der Kieler Kanu Klub von 1921 e.V. und die Itzehoer Wasser-Wanderer e.V..

Die Preise wurden am 24. November 2009 im Kieler "Haus des Sports" durch den Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Herrn Klaus Schlie, einen Vertreter der Gmünder ErsatzKasse GEK, den Präsidenten des Landessportverbandes, Herrn Dr. Ekkehard Wienholtz, und den Vorsitzenden des Ausschusses für Breitensport im Landessportverband, Herrn Sönke-Peter Hansen, verliehen.

Der Kanu-Club Geesthacht e.V. wurde für seinen Wettbewerbsbeitrag in der Preiskategorie 1 ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro. Den 2. Platz und 2.500 Euro erhielt der Kieler-Kanu-Klub e.V.. Die Itzehoer Wasser-Wanderer e.V. gewannen den Breitsportpreis 2009 zusammen mit einem Preisgeld von 3.000 Euro.

Der Erfolg der drei Kanuvereine zeigt: Kanusport ist Familiensport!

Preisträger LSV-GEK-Breitensportpreis 2009
"Unser Verein bewegt Familien"


Platz 1 (3.000 Euro)
Itzehoer Wasser-Wanderer e.V.

Platz 2 (2.500 Euro)
Kieler Kanu Klub von 1921 e.V.

Platz 3 (2.000 Euro)
SV Henstedt Ulzburg e.V.

Kategorie 1 (1.000 Euro)
Kanu-Club Geesthacht e.V.
SV Tungendorf e.V.
Reit- und Voltigierverein Am Hallohberg e.V.

Kategorie 2 (500 Euro)
TURA Meldorf e.V.
Kieler Turnverein von 1885 e.V.
Turn- und Schwimmverein von 1864 Schleswig e.V.
Turn- und Sportvereinigung Reinbek e.V.

 Pfeil> Bericht vom Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.

 Neue Broschüre "Kajaks, Kanus, Kilometer - Wasserwege in Schleswig-Holstein"
Broschüre: Wasserwege in Schleswig-Holstein Wer mit dem Boot ein Gewässer befährt, ist ganz dicht dran an der Natur. Tipps und Hinweise in der neuen Broschüre helfen, die Natur vom Wasser aus zu entdecken, ihre Schönheit zu genießen und gleichzeitig zu schonen. Belohnt wird man dann eventuell auch durch den Anblick eines Eisvogels, einer Prachtlibelle oder einer seltenen Pflanze am Schilfrand.

Auch die Neuauflage dieser Broschüre ist wieder in enger Zusammenarbeit des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und dem Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. entstanden.

Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Christian von Boetticher wünscht in seinem Grußwort allen Kanuwanderinnen und Kanuten immer genügend Wasser unter dem Boot und viele beeindruckende Naturerlebnisse auf unseren schönen Gewässern im "Wasserland" Schleswig-Holstein.

Die gedruckte Broschüre kann über das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein bestellt werden.

Es gibt die Broschüre auch als pdf-Dokument zum Herunterladen.
pdf-LogoKajaks, Kanus, Kilometer - Wasserwege in Schleswig-Holstein (9,0 MB)
pdf-Dokumente für Acrobat Reader

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 Bundesverdienstkreuz am Bande für die Kanutin Dörte Reh
Bundespräsident Horst Köhler zeichnete Dörte Reh mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für erfolgreiches soziales Engagement über fast drei Jahrzehnte aus. In Kiel überreichte der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Peter-Harry Carstensen der Kielerin das Bundesverdienstkreuz.

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band an Dörte Reh
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band an Dörte Reh
von links: Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V. Dr. Ekkehard Wienholtz, Dörte Reh, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Peter Harry Carstensen

Der Lebenslauf der äußerst sozial Engagierten, die seit 1992 eine Kanu-AG an einer Hauptschule in Kiel leitet, die sich in jetzt fast dreißigjähriger Sozialarbeit um verhaltensschwierige Kinder kümmert und Freizeiten organisiert, ist fast schon ein Phänomen.

Das ist die eine Seite der Dörte Reh. Sie war über 14 Jahre Weltklasseathletin im Kanumarathon, Welt-Cup-Siegerin im Kajak-Einer, mehrfache Deutsche Meisterin, vielfache Bundesbeste und hatte über 6 Dutzend Nationialmannschaftsberufungen, war sogar sechsmal "Sportlerin des Jahres" in Schleswig-Holstein.

Schon in ihrer aktiven Leistungssportzeit hat sich die "Amateurin reinsten Wassers" in ihrer sehr knappen Freizeit nach ihrer täglichen Berufsausübung als Erzieherin und täglicher Trainingszeit zusätzlich um den Kanunachwuchs als Ressortleiterin des Landes Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein e.V. und Rennsportwartin des Kieler Kanu-Klubs von 1921 e.V. ehrenamtlich gekümmert.

Ihr Credo: "Leisten können ohne leisten zu müssen" und trotzdem motivierten Leistungswillen bei den jungen Kanuten der unterschiedlichen sozialen Gruppen umsetzen können. Wobei sie auch der sehr wichtigen Zielorientierung "Integration durch Sport" Rechnung tragen konnte und in jetzt fast drei Jahrzehnten tätig ist.

 Natura 2000 - Freiwillige Vereinbarungen
Die freiwillige Rahmenvereinbarung über das umweltfreundliche Kanuwandern von 2001, der sich jetzt auch der Ruderverband Schleswig-Holstein e. V. angeschlossen hat, wurde im Juli 2008 in einer neuer Fassung vereinbart, die wiederum ein großer Schritt nach vorne ist für das partnerschaftliche Miteinander von Sportlern, Touristikern und Naturschützern in Schleswig-Holstein.

Ebenfalls im Juli 2008 wurden freiwillige Vereinbarungen zwischen zwischen dem Landessportverband Schleswig-Holstein e.V. und dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein über 15 Natura 2000 Gebiete geschlossen. Die Vereinbarungen stehen jetzt zum Herunterladen bereit.

Wir bitten alle Kanusportler, sich vor einer Befahrung über ein Geässer zu informieren.

 Pfeil> Natura 2000 Neu!
 Pfeil> Befahrungsregelungen

 Europäischer Paddel-Pass (EPP) - Pilotprojekt
Die Landeskanuverbände in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich bereit erklärt, die Idee des "Europäischen Paddel-Passes" in einem Pilotprojekt zu unterstützen.

Zwischen dem 01. Januar 2007 und dem 20. September 2007 wird in zahlreichen Kursen und Kanufahrten geprüft, ob die Umsetzung des "Europäischen Paddel-Passes" praxisorientiert von Kanuvereinen durchgeführt werden kann.

 Pfeil> [Vereinsservice]

 Vogelgrippe und Kanusport - der Deutsche Kanu-Verband informiert...
DKV-WimpelNachdem in Deutschland erste Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen worden sind, stellen viele Kanufahrer besorgt die Frage, ob Kanusport noch unbesorgt ausgeübt werden kann. Hierzu gibt der Deutsche Kanu-Verband e.V. (DKV) die nachfolgenden Informationen:

Grundsätzlich ist die Ausübung des Kanusports weiterhin möglich. Eine Infektion über den Kontakt mit Wasser ist bisher nicht bekannt. Um sich aber vor möglichen Infektionen zu schützen sind einige Verhaltensregeln zu beachten:

1. Vermeiden Sie Kontakt zu Vogelkot und Vogelfedern!
Insbesondere beim Ein- und Ausstieg im Uferbereich oder an Steganlagen besteht die Gefahr, ungewollt mit Vogelkot in Berührung zu kommen. Achten Sie deshalb darauf, den direkten Hautkontakt generell zu vermeiden. Kommt es dennoch zu Hautkontakten, sollten die betroffenen Stellen sofort sorgfältig gewaschen werden. Ein Kontakt mit Schleimhäuten (Augen, Nase oder Mund) muss unbedingt verhindert werden. Waschen Sie Ihre Hände nach der Paddeltour sorgfältig, reinigen Sie auch Ihre Ausrüstungsgegenstände besonders gründlich.

2. Melden Sie tote Wasservögel!
Der Kontakt zu toten Wasservögeln ist besonders gefährlich und deshalb zu verhindern! Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es erforderlich, tote Wasservögel unverzüglich den örtlichen Veterinärämtern oder Ordnungsbehörden zu melden. Nur die zuständigen Behörden sind in der Lage unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen die Kadaver einzusammeln und zu entsorgen! Das eigenständige Einsammeln toter Wasservögel birgt erhebliche Gefahren und ist unbedingt zu unterlassen!

3. Informieren Sie sich vor Fahrtbeginn über die aktuelle Situation!
Kanufahrer sollten sich in der lokalen Presse vor Fahrtbeginn darüber informieren, ob auf dem vorgesehenen Gewässer Fälle von Vogelgrippe aufgetreten sind und ob durch die örtlichen Ordnungsbehörden besondere Verhaltensmaßregeln vorgegeben worden sind. Diese Regeln sind selbstverständlich zu beachten. Informieren Sie andere Kanufahrer, die möglicherweise noch nicht über die aktuelle Lage Bescheid wissen.
Informationen zur Vogelgrippe gibt es auch im Internet.

Aktuelle Informationen findent man beim Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin, die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Und auch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) stellt aktuelle Informationen auf seiner Homepage zur Verfügung.

Darüber hinaus haben viele Umweltministerien für besorgte Bürger Telefon-Hotlines eingerichtet. Die Telefonnummern finden Sie unter den Internetadressen der jeweiligen Ministerien. Über Schleswig-Holstein findet man weitere Informationen im Internetangebot der Landesregierung Schleswig-Holstein.

Wenn die genannten Vorsichtsmaßnahmen sorgfältig beachtet werden, besteht nach derzeitigem Kenntnisstand keine Infektionsgefahr, so dass auch weiterhin Kanusport ausgeübt werden kann.

Duisburg, den 15.02.2006
Deutscher Kanu-Verband e.V.

 Volkmar Schöning mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet
Volkmar Schöning wurde vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Innenminister Klaus Buß überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde in Kiel. Der Minister lobte das außergewöhnliche Wirken des Ordensträgers, der seit über 4o Jahren auf nationaler wie internationaler Ebene für den Kanusport ehrenamtlich tätig ist. Volkmar Schöning habe mit großem persönlichen Einsatz für den Sport und seine Aktiven gelebt und gearbeitet. "Die Tatkraft und das große Engagement von Volkmar Schöning sind außergewöhnlich und ein Vorbild für andere", sagte Buß.

Seit 1958 ist Volkmar Schöning in vielen Funktionen auf verschiedenen Verbandsebenen engagiert. 1969 wurde er 2. Vorsitzender des Kieler Kanu-Klubs, von 1980 bis 2001 stand er an der Spitze des Vereins. Im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport hat er sowohl die Jugendarbeit als auch den gesamten sportlichen Bereich entscheidend geprägt und immer wieder junge Menschen für den Kanusport begeistert.

Seit 1972 ist Volkmar Schöning Regattaleiter und verantwortlicher Ausrichter der "Internationalen Kieler Woche Kanuregatta" und verantwortlich dafür, dass die Veranstaltung national wie international einen hervorragenden Ruf genießt und regelmäßig Aktive aus vier Kontinenten begrüßen kann.

Quelle: Presseinformationen der Landesregierung

 Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. unterstützt den "Eisvogelmann"
Eisvogel - Foto: Horst Boedler Der Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. hat einen Nistcontainer für Eisvögel finanziert und am Ufer der Schwentine aufstellen lassen - ein Beitrag zur Unterstützung des "Eisvogelmannes" Horst Boedler und seiner erfolgreichen Bemühungen, den Eisvogelbestand zu erhöhen.

Hier die Adresse des "Eisvogelmannes":

Horst Boedler
Postfach 1505
D-24905 Flensburg
fon 0461-67371
Internet www.eisvogelmann.de
mail info@eisvogelmann.de

 Regelbuch Trave
Zum Ausgleich der unterschiedlichen Nutzungsinteressen und zur Verbesserung des Natur- und Landschaftsschutzes wurde für die Trave im Gewässerabschnitt bis Hamberge das "Regelbuch Trave" vereinbart.

 Pfeil> [Regelbuch Trave]
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 Landesnaturschutzgesetz: Klarstellung zum Begriff "Sportboothafen"
Das Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein hat klargestellt, dass Bootshäuser der Kanuvereine (auch Rudervereine) mit ihrem Wasserplatz und den von den Vereinen verschiedenartig ausgestalteten Anlandeplätzen keine Sportboothäfen im Sinne des § 37 Abs. 6 Landesnaturschutzgesetz sind.

 Natura 2000
Kooperation statt Konfrontation: In Schleswig-Holstein arbeiten die Sportverbände zusammen mit dem Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein an Vereinbarungen um Sport, Naturerlebnis und Naturschutz miteinander zu verbinden.

Der Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. informiert nun auf seinen Internetseiten über das Projekt "Natura 2000" und die ersten Vereinbarungen.

 Pfeil> [Natura 2000]


Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V.
http://www.kanu-sh.de/