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| 48. Deutschen Wildwasser-Meisterschaften im Wildwasserrennsport 24. und 25. Mai 2002 auf der Brandenberger Ache ein Bericht von Frank Malner | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Es waren die 48. Deutschen Wildwasser-Meisterschaften, die am 24. und 25. Mai 2002 auf der Brandenberger Ache in Tirol (Österreich) vom Deutschen Kanu-Verband veranstaltet wurden. Ausgerichtet wurden sie in diesem Jahr vom Kajak Klub Rosenheim und dem Ski-Club Kramsach unter der Obhut des Bayrischen Kanu-Verbandes. Insgesamt 40 Vereine hatten zu dem nationalen Saisonhöhepunkt gemeldet. Der LKV Schleswig-Holstein wurde durch die Sportler des BSV-Bimöhlen und des SV-Hamberge repräsentiert. Für die Betreuung vor Ort und auf dem Wasser stellte sich Johannes Wohlers zur Verfügung, der dafür sein eigenes Training etwas zurückstellte. Ich möchte mich an dieser Stelle dafür recht herzlich bedanken. Ich weiß nicht, ob ich an seiner Stelle genau so gehandelt hätte. Dieses misst dem dritten Platz, den Johannes in der Leistungsklasse erreicht hat, eine viel größere Bedeutung zu. Es gab wohl keinen an der Strecke, der sich nicht darüber gefreut hat. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Veranstaltung waren von Beginn an alles andere als rosig. Der Wasserstand sank mit jedem neuen Tag und machten das erfolgreiche Fahren ohne Steinberührung zu einem Lotteriespiel. Die Jury legte zusammen mit den Obleuten in einer Kampfabstimmung einen Mindestpegel von 2,15 fest. Sollte der Wasserstand darunter sinken, würde die Veranstaltung auf den oberen Streckenabschnitt verlegt werden, der weniger vom Wasserstand abhängig ist. Am Freitag Morgen um 8 Uhr wurde von der Jury bekannt gegeben, dass die Rennen des heutigen Tages wie geplant auf der unteren Strecke stattfinden würden. Für uns ein Glück, denn wir hatten uns mit den Sportlern auf den unteren Teil eingestellt und diesen bis zum letzten Tag erarbeitet. Einen weiteren Abschnitt zu erarbeiten, hätte uns vor beinahe unlösbare Probleme gestellt. So konnten Johannes und ich als Fachwart letztendlich zufrieden sein und uns an den Ergebnissen, die der LKV Schleswig-Holstein in der Disziplin Wildwasser Rennsport erreicht hat, erfreuen. Ergebnisse
Außerdem bewältigte Franziska Ahrendt vom SV-Hamberge im Rennen der Kajak Einer weibliche Junioren als Beste ihres Rennens den schwierigen Hennstein, der ihr im Training so viel Mühe bereitet hat aber leider gab es dafür keinen Schönheitspreis. Am Samstag wurde von der Jury ein Pegel von 2,10 gemessen. Da hat auch ein zweites Mal hinsehen nichts mehr geholfen. Die Rennen wurden auf den oberen Streckenabschnitt verlegt und der erste Start um eine Stunde nach hinten verschoben. Alle Rennen sollten den so genannten Schlitz befahren. Wer da schon mal durchgeschossen ist, der weiß, dass für eine fehlerfreie Befahrung ein paar Trainingsfahrten notwendig sind. Wir hatten eine gleich morgens. Dafür sind die erreichten Ergebnisse um so erfreulicher.
Seit einigen Jahren wird nun schon ab der Junioren Klasse der Sprint als Deutsche Meisterschaft gefahren auch hier waren Sportler aus Schleswig-Holstein vertreten. Die Sprint Rennen sind nicht mehr als 800 Meter lang.
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