[Homepage]  [Wildwasser]  [Ergebnisse & Berichte]  Norddeutsche Meisterschaft 2004


Wildwasserlehrgang in Hildesheim
15. & 16. April 2005
ein Bericht von Frank Malner


Angekündigt hatte ich diesen Lehrgang auf der Verbandsausschuss des Landes-Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein im laufenden Jahr. Der Informationsfluss von meiner Seite verlief, dann aber eher schleppend. Es war also vielmehr die Kommunikation der Vereinsvorstände mit ihren Verantwortlichen, dass doch so rund 30 Teilnehmer den Weg nach Hildesheim an die Bischofsmühle fanden. Davon waren der weitaus überwiegendere Teil Jugendliche teil sogar noch Schüler.

Mit Stefan Wicker hatte ich einen einen hervorragenden Lehrmeister engagiert. Mit dem ich schon zu Zeiten als ich noch im VKL aktiv gewesen bin, ganz toll zusammen gearbeitet habe. Stefan zieht von sich aus schon die Menschen an, damit er sich sein Wissen weiter geben kann.

In diesem Fall zeigte er sich wieder von seiner besten Seite und teilt die teilnehmenden Kanuten aus Hamberge, Lübeck, Plön, Kiel, Flensburg, Padderborn, Köln, Rendsburg zügig in Leistungsgruppen ein. Hier erklärt er noch, wie die Boote eingestellt werden sollten, damit möglichst viel an Körperbewegung auf das Boot übertragen werden kann.

Der erste Kontakt mit dem Wasser. Wir fangen ganz klein an. Hier üben wir Seilfähre, Ein- und Ausschlingen. Vor allem aber das richtigen Ankanten. Da darf das Boot ruhig etwas mehr Volumen haben, damit wir deutlich sehen können zur welcher Seite gekantet wird

Übernachtet wird ja nicht mehr direkt an der Strecke. Wir müssen dafür ein Stück fahren, damit bei der KSG Hildesheim unsere Zelte aufschlagen können. Es ist zwar mit etwas mehr Aufwand verbunden. Aber wir stören keinen mehr und können uns an den mitgebrachten Grills noch die ganze nacht unterhalten. Am kommenden Tag erklärt Stefan für die Sportler, die jetzt den oberen Teil befahren wollen, die Schwierigkeiten, die sie erwarten und die es zu lösen gilt.

Ups! Das glaubt Jonas nicht. Da hat er schon die erste Stufe genommen und ist nicht reingefallen. Jetzt wird er wohl noch auf die anderen warten müssen. Da muss der Helm wieder in die richtige Position gerückt werden, dann kann es weiter gehen. Das ist natürlich keine natürlich Wildwasserstrecke aber die Grundmanöver können hier geübt werden. Außerdem hilf es unserer Meinung, dass auch die Angst etwas abgebaut wird.

Da wird das Boot richtig gestellt und er hat gelernt, wie man das Boot richtig ausrichten, damit er auch dort landet, wo er hin will. Dafür muss er irgendwann aber auch in der Lage sein, einen Fluss zu "lesen". Zu erkennen, wie nutze ich die Strömung richtig aus, wie fahre ich eine Walze an, damit sie mich nicht bremst, dass wird mit den Erfahrungen, die nur in der natur gemacht werden können. Hier hat er aber schon mal ein wenig von dem Handwerkszeug kennen gelernt.


Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V.
http://www.kanu-sh.de/